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Great War

Приказ Главкома ген. Фалькенгайна об укреплении обороны на Западном фронте.
Starke französische Angriffe bei Sennheim abgeschlagen.


Großes Hauptquartier, 7. Januar, vormittags.
Engländer und Franzosen setzten die Zerstörung der belgischen und französischen Ortschaften hinter unserer Front durch Beschießung fort. Nördlich Arras finden zurzeit noch erbitterte Kämpfe um den Besitz der von uns gestern erstürmten Schützengräben statt. Im Westteil des Argonnenwaldes drangen unsere Truppen weiter vor. Der am 5. Januar im Ostteil des Argonnenwaldes (Bois-Courte- Chaussee) erfolgte Angriff gelangte bis in unsere Gräben, der Gegner wurde aber auf der ganzen Linie unter schwersten Verlusten wieder aus unserer Stellung geworfen. Unsere Verluste sind verhältnismäßig gering.
Westlich Sennheim versuchten die Franzosen gestern abend, sich wieder in den Besitz der Höhe 425 zu setzen; ihre Angriffe brachen in unserem Feuer zusammen. Die Höhe blieb in unserer Hand.
Östlicher Kriegsschauplatz:
Im Osten keine Veränderung. Die Fortführung der Operationen litt unter der denkbar ungünstigsten Witterung. Trotzdem schritten unsere Angriffe langsam vorwärts.
Oberste Heeresleitung.

Wien, 7. Januar, nachmittags. Amtlich wird verlautbart:
An der ungarisch-galizischen Front herrscht Ruhe, in den höher gelegenen Gebieten ist leichter Frost und Schneefall eingetreten.
Am Dunajec und in Russisch-Polen stellenweise Geschützkampf. Die im Karpathenvorlande der südlichen Bukowina vorgeschobenen Sicherungstruppen wurden vor überlegenen feindlichen Kräften näher an die Hauptpässe zurückgenommen.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. v. Hoefer, Feldmarschalleutnant.

London, 7. Januar. Die “Times” melden:
Deutsche Flieger erschienen heute wiederholt über Dünkirchen. Die Flieger kamen fünfmal in Sicht, aber flogen nicht jedesmal über der Stadt. Eine Granate einer in Firminy aufgestellten Kanone explodierte in fünfzig Fuß Abstand von einem deutschen Flugzeuge und störte dessen Gleichgewicht, so daß der Pilot sich durch schnelles Herabgehen in Sicherheit bringen mußte. Zweimal stiegen Flieger der Verbündeten auf, erst ein Franzose, dann der englische Kapitän Sampson, und vertrieben die deutschen Flieger.

Rom, 7. Januar. (W.B.)
Die “Agenzia Stefani” meldet aus Durazzo vom 6. Januar:
Ein kleiner von den Höhen von Rasbul ausgegangener Angriff, der von Essad Pascha geleitet wurde, war von Erfolg gekrönt. Zwei Häuser gingen in Flammen auf. Der Kampf endete um 10 Uhr 30 Min. Um Nachmittag traf der griechische geschützte Kreuzer “Helli” hier ein.
Rom, 7. Januar. (Priv.-Tel.)
Das Erscheinen des griechischen Kreuzers “Helli” vor Durazzo verursacht in den politischen Kreisen Italiens Unbehagen. Da die griechische Kolonie von Durazzo nur einige wenige Personen zählt, schließt man, daß Griechenland sich als albanische Interessenmacht bemerkbar machen wolle, was Italien nicht dulden könne, da Griechenland nicht auf der Londoner Konferenz vertreten gewesen sei und seine Interessen durch die Besetzung von Epirus mehr als befriedigt seien.

London, 7. Januar. (Priv.-Tel.)
Lord Kitchener entwarf in der ersten Sitzung der neuen Session des Oberhauses folgendes Bild von der militärischen Lage:
In Mesopotamien seien die indischen Truppen von Bassorah nach Norden vorgerückt und hätten die Türken bei Kuma am Tigris geschlagen. Der angekündigte türkische Vormarsch auf Ägypten sei nicht eingetreten; nur kleine feindliche Gruppen seien östlich des Kanals von Fliegern gesichtet worden. Die Deutschen hätten starke Truppenverbände vom westlichen Kriegsschauplatz nach Osten gesandt, aber sie seien im Westen doch noch stark genug, um mit ihrer wirksamen, wenn auch verminderten Artillerie ihre festen Stellungen zu halten und das Vorrücken der Verbündeten zu hindern. In England gehe die Anwerbung befriedigend weiter. Auf die jüngste, auch von Bonar Law und einem Führer der Arbeiterpartei unterzeichnete Aufforderung hätten sich 218000 Mann gemeldet. Weder an Offizieren noch an Kriegsmaterial sei ein Mangel zu befürchten. Seit Kriegsausbruch seien 29000 Offiziere neu ernannt worden. Die Offizierskadres seien wieder vollzählig und es sei auch eine Reserve an Instrukteuren vorhanden. Alle Schwierigkeiten der Ausrüstung seien überwunden.

Paris, 7. Januar. (Priv.-Tel.)
In dem unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik abgehaltenen Ministerrat wurde ein Dekret vollzogen, wodurch endgültig der Vertrieb von Absinth oder ähnlichen Getränken in Frankreich verboten wird. In Zukunft sollen nur Weinliköre in den Handel gelangen, die weniger als 23 Grad Alkohol aufweisen.
Donnerstag
Der französische Ministerrat verbietet den Verkauf von alkoholischen Getränken mit mehr als 23% Alkohol.
In Haiti beginnt ein Aufstand gegen die Regierung von Präsident Joseph Davilmare Théodore.

Die britische Regierung übergibt dem Botschafter der USA in London die Antwort auf die Note der US-amerikanischen Regierung vom Dezember 1914. Darin hatten die USA gegen die Beeinträchtigung des Handels der neutralen Staaten durch die von Großbritannien gegen die Mittelmächte verhängte Blockade protestiert.
British Note with “preliminary observations” in reply to American Note of 29 December 1914 on interference with neutral trade.

Das französische Kriegsministerium wird nach Paris zurückverlegt. Wegen des Vormarschs deutscher Truppen 1914 war Bordeaux vorübergehend französischer Regierungssitz.
Ein Brand in einem Tunnel der New Yorker Untergrundbahn löst eine Panik aus. Mehrere tausend Fahrgäste erleiden Rauchvergiftungen. Der gesamte U-Bahn-Verkehr wird für mehrere Tage eingestellt.

Elfrida (UK): The cargo ship struck a mine and sank in the North Sea 2 nautical miles (3.7 km) east north east of Scarborough, Yorkshire.

French occupy Burnhaupt-le-Haut (Alsace).

http://www.westernfrontassociation.com/index.php/316-the-diary-of-the-great-war-1914-18/1915-diary/4413-thursday-7-january-1915

Heavy German attacks on the lower Ravka River were repulsed.
***
Elsewhere on the Eastern front, the Germans have renewed their activity in the north of Poland with the intent of moving on Warsaw again. By entrenching his troops in central Poland, Field Marshal Von Hindenburg has been able to withdraw at least five Army Corps from the center front and throw them into the new attack on Warsaw from the north. However, the weather is proving a useful ally to the Russians. Much rain has fallen, which has converted the whole country into a vast morass.

The Russians have also announced another victory over the Austrians in the Carpathian Mountains. The Russians have gained control of the most valuable Austrian oil field and have thus shut off another source of oil supply, which the Austrian and German armies are said to be so much in need of.

The Russians have reported that the broken remnants of the Turkish army that invaded the Caucasus are being pursued by the victorious Russian forces. The defeat of the Ottoman forces was a rout. The Russians have reported capturing 35,000 prisoners and vast quantities of munitions and guns. The 9th Turkish Army Corps was annihilated and the 10th Corps was so badly shattered that it was unable to offer any organized resistance.
***
Турецкие войска взяли г.Тебриз. On January 7, the remaining forces [IX, X Corps 3rd Army] began their march towards Erzurum.

ЯПОНИЯ. Императорское правительство отклонило требование Китая вывести японские войска из пров. Шаньдун.

25-го декабря (7 января). Четверг. Дневник в.к. Романова А.В.
  25 декабря успел лишь доложить о предполагаемой смене командира XXIII корпуса генерала Сирелиуса. Верховный главнокомандующий предложил назначить на эту должность генерала Олохова, командира I Гвардейской пехотной дивизии. После завтрака я переговорил с Орановским по аппарату, и дело кончилось назначением генерала Олохова.   Вечером того же дня я выехал в Петроград, куда и прибыл 26 декабря ночью.

Georges Maurice Paléologue
В течение девяти дней продолжается упорное сражение на левом берегу Вислы, в секторе, заключающемся между Бзурой и Равкой.
2 января германцам удалось овладеть важной позицией Боржимова, фронт их наступления находится только в 60 километрах от Варшавы.
Это положение оценивается в Москве с крайней суровостью, если верить впечатлениям, привезенным мне английским журналистом, который хорошо знает русское общество и вчера еще обедал в Славянском Базаре: «Во всех московских салонах и кружках, – говорит он, – мне высказываются очень раздраженно по поводу оборота, который принимают военные события. Не могут себе объяснить эту приостановку наступления и эти безпрерывные отходы, которые, как кажется, никогда не кончатся».
Однако, обвиняют не великого князя Николая Николаевича, а императора и еще более императрицу. Об Александре Федоровне распускают самые нелепые рассказы, обвиняют Распутина в том, что он продался Германии, а царицу называют не иначе, как немка
Вот уже несколько раз я слышу, как упрекают императрицу в том, что она сохранила на троне симпатию, предпочтение, глубокую нежность к Германии. Несчастная женщина никаким образом не заслуживает этого обвинения, которое она знает, и которое приводит её в отчаяние.

Я уже отметил в этом дневнике болезненные наклонности, которые Александра Федоровна получила по наследству от матери и которые проявляются у ее сестры, Елизаветы Федоровны, в благотворительной экзальтации, у ее брата, великого герцога гессенского, в странных вкусах. Эти наследственные наклонности, которые были бы незаметны, если бы она продолжала жить в положительной и уравновешенной среде Запада, нашли в России самые благоприятные условия для своего полного развития. Душевное беспокойство, постоянная грусть, неясная тоска, смены возбуждения и уныния, навязчивая мысль о невидимом и о потустороннем, суеверное легковерие – все эти симптомы, которые кладут такой поразительный отпечаток на личность императрицы, разве они не укоренились и не стали повальными в русском народе? Покорность, с которою Александра Федоровна подчиняется влиянию Распутина, не менее знаменательна. Когда она видит в нем «Божьего человека, святого, преследуемого, как Христос фарисеями», когда она признает за ним дар предвидения, чудотворения и заклинания бесов, когда она испрашивает у него благословения для успеха какого-нибудь политического акта или военной операции, она поступает, как поступала некогда московская царица, она возвращает нас к временам Ивана Грозного, Бориса Годунова, Михаила Федоровича, она окружает себя, так сказать, византийской декорацией архаической России.
***
During the night of 7th January we had a terrible rain storm, and many “dug-outs” fell in. The trenches were in an awful condition. Fortunately the "dug-out" which we had was very well built, and a fair amount of wood had been used to hold up the roof, so that as we sat by our instruments we did not have any rain through the roof, and remained dry. This is one advantage of being a signaller. Another point to be noted is that a signaller does no digging, fatigues or any work other than on the wire. In the trenches food is brought in by the company's fatigue party for the signallers attached to the company. In the case of the Signallers attached to Headquarters, their food comes with the rations for the officers, and perhaps that accounts for the fact why the signallers attached to Headquarters get so fat, and I have often heard of cases when rations for the officers were missing, and I could give a pretty good guess where they might have been found.

  Ну как абайтеся бис сплетнефф
“As Bolshevik groups work to foment revolution among Russia’s peasants, Alexander Helphand, a wealthy Bolshevik businessman working as a German agent, approaches the German ambassador to Turkey in Constantinople to let him know how closely German and Bolshevik interests are aligned.

The interests of the German government are identical with those of the Russian revolutionaries, Helphand claimed. The Bolsheviks were working feverishly to destroy the czarist regime and break the country into smaller socialist republics. At the same time, Germany was depending on a major upheaval within Russia to break the stalemate on the Eastern Front and push the immense but volatile country toward peace negotiations with the Germans. Helphand persuaded the German Foreign Ministry that a mass strike was the key to revolution in Russia—and that Germany should lend a hand to the Bolsheviks in their efforts to engineer that strike.

The conversation marked the beginning of Germany's growing interest in the fomentation of the Russian revolution—an interest that culminated in their facilitation, in April 1917, of the return of exiled Bolshevik leader Vladimir Lenin from Switzerland to Petrograd in a train that passed over German soil. His journey was the result of efforts made by the German foreign secretary, Arthur Zimmermann, to convince the kaiser and the army that Lenin's presence was paramount to the success of revolution in Russia—a revolution Germany should support despite the inherent threat Marxism posed to imperial regimes like the kaiser's. Germany did not have to wait long to see the results of its investment. In November 1917 Lenin and the Bolsheviks seized power. Barely a month later, Russia sought peace with Germany.”


Киевская мысль № 355 25 декабрь 1914
The floods hitting southern England lead the day’s news. Daily Telegraph January 7 1915
Tags: coca-cola, competition crusade, conspiralogy, crime, crony capitalism, history, natural economy, political economy, useful idiots, war economy, Двуглавый, британские учёные, былое и думы, гейжопа
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promo flitched9000 april 27, 2013 20:19 5
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