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Great War

Dienstag
Schlacht bei Soissons. Die Höhen von Crouy und Vregny von brandenburgischen Truppen unter Führung der Generale v. Lochow und Wichura in Gegenwart Kaiser Wilhelms erstürmt. Couffies, Crouy, Bucy-le-Long und Missy genommen. Das nördliche Aisneufer von den Franzosen gesäubert (5200 Gef.).

An der Westfront erzielen deutsche Truppen in dreitägigen Kämpfen (bis 14. 1.) bei Soissons Geländegewinne und erobern mehrere Ortschaften.

Das Monopol des Bundes für die Getreideeinfuhr in der Schweiz tritt in Kraft. Diese Maßnahme soll die Getreideversorgung des Landes sichern und gewährleisten, dass Importe nicht wieder ausgeführt werden.

Dänemark verpflichtet sich in einem Handelsabkommen mit Großbritannien, bestimmte Waren nicht ins Deutsche Reich auszuführen. Großbritannien sichert zu, auf Kontrollen des dänischen Imports zu verzichten.

Großes Hauptquartier, 12. Januar.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Südlich des Kanals von La Bassée finden geringfügige Kämpfe statt, die bisher ohne Ergebnis waren.
Nördlich Crouy griffen die Franzosen gestern abend an, wurden aber unter schweren Verlusten zurückgeworfen. Heute früh lebten die Kämpfe hier wieder auf.

Ein gestern nachmittag in Gegend östlich Perthes unternommener französischer Angriff brach in unserem Feuer zusammen. Der Feind hatte sehr schwere Verluste.

In den Argonnen wurde an der Römerstraße ein französischer Stützpunkt erobert. Zwei Offiziere und 140 Mann fielen dabei in unsere Hände. In den Kämpfen im östlichen Teil der Argonnen sind den Franzosen seit  8. Januar (einschließlich der gemeldeten) ein Major, drei Hauptleute, 13 Leutnants, 1600 Mann an Gefangenen abgenommen, so daß ihr Gesamtverlust einschließlich Toter und Verwundeter in diesem beschränkten Gefechtsraum auf 3600 Mann geschätzt wird.

Französische Angriffsversuche bei Ailly, südlich St. Mihiel, scheiterten.

Östlicher Kriegsschauplatz:
Russische Vorstöße im nördlichen Polen hatten keinen Erfolg. Unsere Angriffe im Gebiet westlich der Weichsel machten trotz des schlechten Wetters an einigen Stellen Fortschritte. Auf dem östlichen Pilicaufer keine Veränderung.
Oberste Heeresleitung.

Gegen Mittag Feuerüberfall auf eine englische Batterie in 7200m Entfernung. Der Feind antwortet nicht.
Am Nachmittag gibt es ein Wintergewitter.

Wien, 12. Januar. Amtlich wird verlautbart:
Die Versuche des Feindes, die Nida zu forcieren, wiederholten sich auch gestern. Während heftigen Geschützkampfes an der ganzen Front setzte vormittags im südlichen Abschnitt eine Krafttruppe des Gegners erneut zum Angriff an, brach jedoch nach kürzester Zeit in unserem Artilleriefeuer nieder, flutete zurück, Hunderte von Toten und Verwundeten vor unserer Stellung zurücklassend.

Gleichzeitig hielt auch südlich der Weichsel der Geschützkampf an, wobei es einer eigenen Batterie gelang, einen vom Feind besetzten Meierhof derart unter Feuer zu nehmen, daß die dort seit den letzten Tagen eingenisteten Russen gezwungen wurden, fluchtartig ihre Stellungen zu räumen.

In den Karpathen erschweren die ungünstigen Witterungsverhältnisse jede größere Aktion. Im oberen Ungtale hat sich der Gegner näher an den Uzsokpaß zurückgezogen.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes v. Hoefer, Feldmarschalleutnant.

Cuinchy British lost the posts in a German attack on 12 January
Germans recapture eastern slopes of Hill 132 (Soissons).
***
At 4.30 am on Tuesday 12th January part of the Sherwood Foresters relieved the two companies, and after handing over the wires to their signallers, the other man on Q.W.A. station and I climbed out of the trenches and went across the fields to the White House, on our way encountering much mud, and I am sorry to say my new clothes looked new no longer.

We walked along the road to Houplines and called in at an “Estaminet” for some “cafe au lait”, the proprietor having opened his shop as soon as our men began coming out of the trenches.

When we arrived at Houplines the company, who had gone before us, were waiting in the streets arranging billets. As we were tired and did not want to hang about, we went to the house where the Officers’ servants were quartered and with whom we were rather chummy, and turned in about 5.30 am on the floor with them.

We “got up” about 10.00 am, had a good wash and brush up, and breakfast, after which we went to report ourselves in case we were being hunted for. Major Cohen, a Senior Major, to whom we reported told us that Battalion headquarters out of the trenches was to be the Chateau de la Rose, and that lines were being laid from the Chateau to Brigade Headquarters in Armentieres, and Battalion Headquarters in the trenches, and that by tomorrow we were to move into the Chateau and open up the signal station there. As the Q.W.A station in the trench was no longer in use for our Battalion, this call would be taken over for the Chateau.

Later in the morning I cycled to Armentieres to get a bath (which was so necessary) as I had heard that there was a Convent where one could obtain a hot bath. I found that there were many Convents in Armentieres and not knowing at which to apply, and feeling that I could not very well knock and ask the nuns, I had to go without.

I did some sight-seeing on my way back, and came across a Church, named St. Jean d'Arc, which had been terribly shelled.
It was a fine it building with a Norman tower, which although it had been hit several times, had stood the strain.   The roofing and sides however, had completely given in. I entered by the door under the tower and looked on a scene of absolute ruination. The only article undamaged was a large Crucifix at the bottom of the Church. This Crucifix was massive and could not be moved easily which no doubt accounts for the fact that everything else had been removed from the Church except this crucifix and a few chairs and such articles. Shrapnel had damaged the woodwork of the Cross but the figure was in perfect condition. With so much destruction around, it is marvellous that this Crucifix was undamaged.

I have since seen several other cases of wholesale damage within a few feet of a Crucifix which however had not been touched. For instance in Ypres Cathedral (which has been practically raised to the ground) stands a large Crucifix over the High Altar, undamaged, looking down on the wreckage and ruin of that one time glorious Church.

Except for a few houses round this Church in Armentieres, the district had not been shelled, proving clearly the object of the Germs. I was told by some people who where living nearby that every day it was bombarded from the 6th to the 28th October 1914 and that on Sundays the germs shelled it with extra violence. Whether this latter observation is true or the result of a lively imagination, I cannot say, for it is possible that these good people imagined the heavier bombardment on Sundays
***
Le mardi 12 janvier 1915
Nous pouvons circuler pendant le jour et nous allons au ravitaillement et aussi couper du bois. Il pleut souvent et nous sommes toujours dans l’eau et dans la boue.
***
East Prussia, the Russians captured several villages near Rosog.

From 12-14 January 1915, in the Baltic Sea, Russian warships laid almost 300 mines in three separate barriers.

On the Southwest Front, the first wartime use of air-to-ground wireless to direct artillery fire, as an A.-H. Flik 1 Albatros B.I successfully spotted battery fire on Russian railway supply lines at Tarnow.

German Commander in Chief Erich von Falkenhayn visited Oberost HQ at Posen.

In Armenia, Russian and Turkish troops were in heavy fighting at Kara Urgan. Turkish troops occupied Tabriz in Persia.

British force seizes Mafia Island in German East Africa
Union forces occupy Raman’s Drift (Orange River).

Firrst line of anti-U-Boat obstructions in Switha Sound, Scapa Flow, completed

Nile (UK): The passenger ship struck the Howaro Rock and consequently foundered in the Inland Sea of Japan. All on board were rescued by Fukuku Maru.

Paris, 12. Januar. (Priv.-Tel.)
Die regelmäßige Tagung des Parlaments wurde heute eröffnet. Die Eröffnungssitzungen der Kammer und des Senates verliefen programmgemäß. Nach der üblichen Ansprache der Alterspräsidenten wurde in der Kammer Deschanel mit 474 Stimmen zum Präsidenten wiedergewählt; der Senat wählte Dubost mit 219 von 241 abgegebenen Stimmen wieder. Kammer und Senat vertagten sich sodann auf nächsten Donnerstag. Die Vertrauensmänner der Linken in der Kammer haben das Arbeitsprogramm für die nächste Zeit festgesetzt. Es ist ziemlich sicher, daß ihr Beschluß noch einmal die Einigkeit zwischen allen Parteien aufrechterhalten wird. Es sollen keine Interpellationen eingebracht und keine politischen Debatten herbeigeführt werden. - In der Armeekommission der Kammer berichtete der Abgeordnete General Pedoya über eine Reise, die er nach verschiedenen Teilen der Schlachtlinie unternommen hat; er versichert, daß er in Bezug auf den Gesundheitszustand der Truppen, auf ihre Stimmung und auf die ganze Verpflegung die besten Eindrücke mitgebracht habe.

Kristiania, 12. Januar. (W.B.)
Das Storthing wurde hier feierlich eröffnet. In der Thronrede wird ausgeführt:

Die Beziehungen zu den Mächten sind freundschaftlich. Unsere Bestrebungen sind darauf ausgegangen, das Land außerhalb des Weltkrieges zu halten und die Gefahren und Schwierigkeiten abzuwenden, die die Lage für die Sicherheit und die Erwerbszweige des Landes mit sich brachte. Ferner erwähnt die Thronrede die Neutralitätserklärung Norwegens, die Übereinkunft zwischen Schweden und Norwegen vom 8. August, die  Dreikönigs-Zusammenkunft in Malmö und die dort festgestellte Einigkeit. Das neue Zusammentreten der Spitzbergen-Konferenz sei bis nach dem Kriege verschoben worden. Dem Storthing werden einige Gesetzentwürfe über außerordentliche Maßnahmen zur Stärkung der Land- und Seeverteidigung vorgelegt. Das Gleichgewicht des Budgets könne ohne bedeutende neue Steuererhöhungen nicht aufrechterhalten werden. Ferner werden Gesetzentwürfe angekündigt über die Einsetzung einer Kommission zur Behandlung der Frage der Getreideversorgung des Landes und über das Staatsmonopol für die Einfuhr von Getreide und Mehl.

Georges Maurice Paléologue Личные ощущения от Эрмитажа посещения

German use of poison shells reported from Paris.

A scare was produced in English coast towns by the appearance over the English Channel of a large fleet of German air machines, including a zeppelin. The Times asserts that 16 German aeroplanes were seen crossing over the English Channel on Sunday. Evidently they contemplated a raid on England, but apparently the pilots found the conditions to bad to continue the journey, for they turned their machines around. English coast towns fear and attack from German airships at any moment. The coast of the channel is now patrolled night and day by fleet of British aeroplanes, piloted by the best aviators of the Royal Flying Corps.

House of Reps rejects proposal to give women right to vote. Вашингтон. Палата представителей отклонила законопроект о предоставлении женщинам равных избирательных прав.
The Rocky Mountain National Park is established by an act of the U.S. Congress.

30-го декабря (12 января). Вторник. Дневник Николая
  Сегодня погулял утром и днём. В 12 1/2 митрополит с братией славил Христа. После завтрака принял доклад Мамантова и Голубева — исп. об. предс. Гос. Сов. В 4 часа Крыжановского — Госуд. Секретаря; а в 6 час. Сазонова и затем Барка. Георгий Михайлович обедал и рассказывал о своём объезде корпусов 10-й армии в Восточной Пруссии. Занимался вечером.

The receptions and facilitations were organized for the Gandhi across the city. On 12th Jan, 1915, J. B. Petit had organized a reception at his bunglow Mount Petit on Pedder Road. Over 600 distinguished citizens-both Europeans and Indians were present. Prominent among them were M. A. Jinnah, Dinsha Vaccha, Sir Richard Lamb, K. M. Munshi, Pherozeshah Mehta, Sir Dorab Tata and Sir Claude Hill.

Daily Telegraph January 12 1915
Although the French could report on some claimed successes in the fighting, and A. Beaumont was next door to the latest updates on page 9 reporting on the fighting further along the front in the Vosges, whilst the Americans were seemingly happy with Sir Edwards’ reply to their Note (see the previous day), the Telegraph was more concerned in jumping back almost five decades. Its proprietor Lord Burnham had come across (so he says) an interview a Telegraph correspondent had had in 1867 with Otto von Bismarck, which he felt would be of historical interest. Thus a lengthy article on pages 9 and 10 concerns what the great Prussian statesman had to say prior to the last time his country had gone to war with France.

Also in today’s paper
– The Wesleyan Council is kept informed as to the work which Methodism is doing for the war – page 3
– A meeting is held in London to consider to music can be utilised to help recruitment – page 6. Composer Sir Charles Stanford also calls for a replacement to “Tipperary” to inspire the troops
– The 1915 Boat Race is abandoned, on the grounds that every available oarsman has joined the colours – page 8
– Private Lonsdale, the P.O.W. sentenced to death for his behaviour towards a German guard, (see January 1) has his sentence commuted to 20 years’ imprisonment – page 9
– A German account of the East Cast bombardment of four weeks previously can be found on page 12
– The caption to the picture accompanying Theodore Roosevelt’s account of going back along the “River of Doubt” on page 12 sounds alarming – “We bathed and swam in the river, although in it we caught piranhas”

  Журнализды и шипка антелихентыя учОныя разжигают расовую войну

Le Matin, Вторник 12 января 1915 года, Париж № 11277

Почему [сраным лягушатникам мнится, что] немцы хотели войны
“По уровню варварства, демонстрируемого немецкими войсками сегодня, их часто сравнивают с ордами Аттилы, Алариха и Атаульфа. Однако эти сравнения, скорее, в пользу гуннов, вестготов и примитивных германских племен — тевтонов, алеманов, вандалов и т.д. — которые, спасаясь от голода и нищеты или гонимые еще более обездоленными племенами со своей родной земли, вторгались в недостаточно защищенные пределы Римской империи. Они грабили Грецию, Галлию и Италию, поскольку были голодными, разрушали города, поскольку были необразованными дикарями. Но они всегда были готовы обосноваться на галльской земле и отправиться солдатами в римскую армию, лишь бы им только платили и позволяли спокойно жить на плодородной земле и под ласковым солнцем. Они обрабатывали землю империи и защищали ее «в частности, от других германцев», как пишут историки. Вступив в контакт с мирным, трудолюбивым и относительно просвещенным населением, они преодолели путь от дикости до цивилизации, от варварского состояния до гуманизма.”

Etc., etc.
Jean-Louis de Lanessan, биолух и крупный (пониже спины) посулдарственный бздеятель в отставке
Tags: "честные выборы" inc., coca-cola, competition crusade, credo хомячья, crime, crony capitalism, history, holy war, marxism, war economy, Двуглавый, былое и думы, гейжопа, лягухи
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promo flitched9000 апрель 27, 2013 20:19 5
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