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Great War


Flanders: Field Marshal French refuses to relieve 2 French corps north of Ypres due to 29th Divisions going to Salonika, Joffre replies French attack alongside British postponed until March 7, 1915, Haig already discovers this on February 28.
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Sgt Bernard Joseph Brookes, ‘Queen’s Westminster Rifles’
On Tuesday 23rd February, I went with a chum for a walk onto Belgium and crossed the river into France by a boat which the Royal Engineers provided. The R.E’s were reconstructing a bridge, which some months before had been blown up after crossing by the Germs.
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Sapper Wilfred Sellars, Royal Engineers, Service #29560.
Left for Day HQ in light cart. Terribly rough ride. Lovely day. Farm (at Mt Kemmel)  still the same.
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Das Dorf Kilbel von den Deutschen besetzt. Abschluß der fünftägigen siegreichen Kämpfe bei Münster (Vogesen).
In den Vogesen, dem schönen Bergland an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich stehen unsere Truppen vor schweren Aufgaben, die mit den Bedingungen der Kämpfe in den Karpathen und in Serbien zu vergleichen sind. Es ist ein Gebirgskrieg mit all der Romantik, aber auch mit all den Schwierigkeiten, die die Berge den Truppen entgegenstellen. Von solchem Gelände gibt die Karte, so groß auch der Maßstab sein mag, ein unzureichendes Bild, und nur persönlicher Augenschein an Ort und Stelle kann eine wahre Vorstellung von den erstaunlichen Leistungen unserer Truppen geben, die sich hinter den nüchternen Worten der amtlichen Gefechtsberichte verbergen. Die Karte der Vogesen zeigt zwischen Tal und Gipfel bedeutende Höhenunterschiede; aus einer mittleren Höhe von 200 Metern am Westrande der Rheinebene erhebt sich das Bergland bis über 1400 Meter. Die Einzelheiten des Geländes aber, die im Gebirgskrieg eine bedeutendere Rolle spielen, als beim Kampf in der Ebene, lassen sich aus der Karte nicht erkennen. Karte und Wirklichkeit zeigen im Gebirge nicht selten Abweichungen, die für die Führung von entscheidender Bedeutung sein können, und nur unmittelbare Anschauung kann die Grundlage für die Operationen schaffen, die den Erfolg verbürgt. Auf der Karte kann die Besetzung eines Punktes eine taktische Notwendigkeit scheinen, während in Wirklichkeit der Besitz desselben Punktes die allgemeine taktische Lage verschlechtern könnte, so daß die zu bringenden Opfer zu dem Gewonnenen in keinem Verhältnis stehen würden. Die Vogesen sind dem Deutschen weniger bekannt als die übrigen Bergländer innerhalb seiner Heimat, aber sie stehen an Schönheit und Reichtum der Formen, in denen sich der schroffe Charakter des Harzes mit den weichen Formen des Thüringer Waldes verbindet, keinem nach. Von dem „Loch von Belfort“ dessen Festungsgebiet die Übergänge aus dem südlichen Elsaß nach Frankreich sperrt, beginnen die Vogesen. Bereits 20 Kilometer nördlich der Festung gipfelt der Kamm mit 1245 Meter im Welschen Belchen, und nordöstlich vorgelagert überragt der Große Belchen (1423 Meter) seine Umgebung. Von diesem höchsten südlichen Teil, den Oberen Vogesen, senkt sich das Bergland mählich über die Mittleren und Unteren Vogesen gleichlaufend mit dem Rheintal zu dem Hügelland der Rheinpfalz.
Größere zusammenhängende Operationen fanden nur in dem offenen Süd-Elsaß statt, in das die Franzosen wiederholt den Einbruch von Belfort her versuchten, ohne dauernde Erfolge erringen zu können. Es ist nur ein ganz schmaler Streifen diesseits der Grenze, den sie zu behaupten vermochten. Nordwestlich Colmar tritt die deutsche Gefechtslinie auf französisches Gebiet über. Wie auf der ganzen Westfront, so sind auch im Süd-Elsaß und in den Vogesen die Operationen vorübergehend in einen Stellungskampf übergegangen. dessen Einförmigkeit einzelne offensive Unternehmungen unterbrechen. Ihren Schauplatz bildeten in letzter Zeit die Oberen Vogesen in denen der Gegner Schritt für Schritt gegen den Kamm zurückgedrängt wird. Die Einnahme des Hartmannsweilerkopfes südwestlich Sulz ist noch in Erinnerung und dieser Tage meldete die Oberste Heeresleitung siegreiche Kämpfe bei Münster.
Die Leistungen unserer Truppen in diesen Gefechten sind über alles Lob erhaben. Hier ist kein langsames Vorarbeiten unter der Erde mit Laufgraben- Schützengraben- Sappen und Minenstollen in einem Gelände, das Zusammenhang und Übersicht bietet. Die Oberen Vogesen sind vielmehr ein dicht bewaldetes, zerklüftetes Bergland, in dem nur wenige aus dem Rheintal gegen den Kamm führende Täler durchgebende Verbindungen zur französischen Grenze öffnen. Zahllose Seitentäler und Tälchen zerlegen das Zwischengelände in ein Gewirr vieler Kuppen und „Köpfe“ die die Querverbindung erschweren und den militärischen Operationen bisweilen im vollen Sinn des Wortes unübersteigbare Hindernisse in den Weg zustellen scheinen. Die leichte Verteidigungsfähigkeit der Straßen und Wege zwingt aber den Angreifer, diese zu verlassen und sich über steile Abstürze auf und ab den Weg zu Bahnen. Geröll und umgestürzte Bäume, die das Alter oder das Feuer der schweren Artillerie gefällt haben, decken die Hänge, und jeder Stein, der ins Rollen kommt, droht den Hintermann zu erschlagen. Unten am Hang sinkt der Fuß in weichen Schnee, weiter hinauf ist selbst mit Eisstollen nur ein mühsames Vorwärtskommen über gefrorene Hänge. Rein sportlich betrachtet, sind solche Kletterübungen bereits eine gute Leistung. Der deutsche Soldat aber, der den Winterfeldzug in den Vogesen führt, sieht sich einem entschlossenen und gewandten Gegner gegenüber, der ihn nicht nur vom halben Hang aus kunstvoll angelegten Feldkanzeln und hinter sicherer Deckung von der Höhe aufs Korn nimmt, sondern der vorwärts der eigenen Stellung in den dunklen Kronen mächtiger Tannen nistet, über und hinter dem Angreifer unsichtbar lauern, um den sicheren Schuß abzusenden. Diese „Baumschützen“ erklettern die höchsten Wipfel mit Steigeisen, binden sich oben fest und decken sich durch Zweige gegen Sicht von unten; nur wenige von ihnen kommen lebend von ihrem Hochsitz herunter, denn mit Recht findet diese hinterlistige Kampfart keine Gnade vor den Augen unserer Soldaten. Ist der Höhenkamm genommen dann macht der Felsboden nicht selten den Ausbau einer Stellung unmöglich, und eine Mauer aus zusammengetragenen Felsblöcken und Steinen muß notdürftigen Schutz gegen das Feuer des Gegners geben der sich von neuem auf der nächsten Höhe über dem Tal festgesetzt hat.
Solcher Arten waren die Bedingungen, unter denen die Kämpfe nördlich und südlich Münster vom 19. bis 23. Februar geführt wurden, an denen fast alle deutschen Stämme zum Schutz des Elsaß teilnahmen. Das Städtchen Münster liegt in dem malerischen Tal der Fecht, durch das Bahn und Straße von Colmar nach Gerardmer auf der französischen Seite der Vogesen über den bekannten Schluchtpaß, eine der wichtigsten Querverbindungen der Oberen Vogesen führen. Münster war in deutschem Besitz, aber die Franzosen hielten die Höhen unmittelbar nordwestlich und Südwestlich des Ortes, von wo ihre „Baumschützen“ eine unerwünschte Wirkung gegen unsere Schützengräben hatten. Besonders bemerkbar machte sich einer dieser unsichtbaren Freischützen, den unsere Leute "August" tauften. An seinem Platze wurden später 30 Konservenbüchsen gefunden, ein Beweis, wie lange sich „Baumschützen“ in ihrem Versteck halten können. Die südlich und nördlich an Münster angrenzenden deutschen Stellungen waren von den französischen überhöht, die die talaufwärts gelegenen Ortschaften und die für den Gegner als rückwärtige Verbindung wichtige Schluchtstraße deckten. So erwies sich die Verschiebung der eigenen Stellung als notwendig, um taktisch günstigere Stellungen zu gewinnen. Der Führung war die Schwierigkeit der Aufgabe bewußt aber sie wußte, daß die Truppen sie lösen würden. Gefangene Franzosen sagten später aus, daß man auf ihrer Seite nicht an die Möglichkeit eines Angriffs geglaubt hätte. Die Geschichte hat um die Kämpfe am Gaisberg und an den Spicherer Höhen im August 1870 einen romantischen Schleier gewoben, der Sturm auf den Barren-, den Klein- und Reichsackerkopf stellte sich als eine unvergleichlich schwierigere Leistung dar. Bayrische und württembergische Infanterie und Pioniere haben ihn am 19. und 20. Februar ausgeführt.
Bis zum 19. Februar zog sich die deutsche Stellung im Norden von Münster über Haslach - Genesungsheim - Frauenackerkopf, dann im weiten Bogen nach Osten zum Lingekopf, während sie Südlich des Ortes über den Ober-Solberg zum Klein-Belchen verlief. Das Tal zwischen Münster und dem ein Kilometer nordwestlich gelegenen Stoßweier trennte den Angriffsraum in zwei natürliche Abschnitte. Es war anzunehmen, daß der lang hingestreckte, das Tal abschließende Ort Stoßweier von den Franzosen hartnäckig verteidigt werden würde, eine Voraussetzung, die Gefangene nachträglich bestätigten. Es wurde daher beschlossen, den Angriff über die Berge seitlich der Straße so vorzutragen, daß Stoßweier, von beiden Seiten umfaßt, geräumt werden mußte.
 Den Kämpfen bei Münster waren deutsche Angriffe im Gebweiler Tale vorausgegangen, durch die der Gegner mehrere Kilometer zurückgedrängt worden war. Von dort erfolgte der Anmarsch gegen das obere Fechttal, der sich infolge der verschneiten Höhen, die sich über 1100 Meter erheben, und über die Schneeschuhtruppen Wege gebahnt hatten, sehr schwierig gestaltete. In den frühen Stunden des 19. Februar begann der Angriff auf der ganzen Linie; Bayern und Württemberger trugen ihn vor.
Bereits im Laufe des Vormittags nahm württembergische Landwehr die Vorberge dicht westlich Münster und den Kleinen Hörnleskopf. Indessen gewannen die Truppen des südlichen Abschnitts im Fechttal nur langsam Raum an den Hängen des Reichsacker- und Sattelkopfes. Besonders schwere Kämpfe entwickelten sich im nördlichen Abschnitt, auf dem Barrenkopf und Kleinkopf die wie natürliche Festungen hervorragen. Ein bayrisches Regiment und württembergische Landwehr haben hier Außerordentliches geleistet, die Bayern waren junge Truppen, die hier ihre Feuertaufe erhielten, die aber eine Ausdauer und eine unerschrockenheit bewiesen, wie die ältesten kampferprobten Bataillone. Den Spaten in einer Hand, das Gewehr in der anderen, Eisstollen an den Füßen, krochen sie die fast senkrechten, glatten Hänge hinan, von der Höhe und von Baumschützen überall umlauert und beschossen. Fünfmal erklommen die Tapferen die steilen Höben und fünfmal wurden sie von dem übermächtigen Feuer des Gegners zur Umkehr gezwungen. Aber immer wieder sammelten sie sich auf der Straße, die im halben Hang eingeschnitten, einige Deckung bot, und wo sie, in ihre Mäntel gehüllt, eine bange Nacht verbrachten. Am zweiten Tage, dem 20. Februar, gab der sechste Ansturm den blutig erkauften Kamm in ihre Hände. Die Reihen der Führer und der Mannschaften waren lichter geworden: ein Bataillonskommandeur, der seinen Leuten voranstürmte, fiel, als er eine Handgranate in die französische Stellung warf. In ihr und hinter ihr am jenseitigen Hang war die weiße Erde mit den dunklen Gestalten gefallener Alpenjäger besät; nur wenige entgingen dem Tode durch die Flucht. Sie sind in den französischen Alpen zu Hause und der Gebirgskrieg ist ihr eigentliches Element, jeder einzelne ist ein Scharfschütze. Bei diesen ausgezeichneten Eigenschaften des gefährlichen Gegners sind die Leistungen der jungen Angriffstruppen, die nicht aus den Bergen stammen, ganz besonders bemerkenswert. Fünf Tage und fünf Nächte lagen sie unter freiem Himmel in den verschneiten Gefechtsstellungen und lebten von dem Brot und den Konserven, die sie mitgenommen hatten. Erst am 23 Februar war die Lage vollkommen geklärt, und die ganze Stellung, gegen die der Angriff angesetzt war, in deutschen Händen.
Eigentümlich hatte sich die Lage bei dem Dorfe Stoßweier entwickelt. Als der Gegner am 21., dem dritten Gefechtstage, den Ort noch nicht geräumt hatte, wurde beschlossen, ihn im Sturm zu nehmen. Bayrische Kavallerie, württembergische Landwehr und badischer Landsturm gingen im Tal gegen die schmale Ostfront des Dorfes vor, das sie im erbitterten Nahkampf von Haus zu Haus nahmen. Die Lage des siegreichen Detachements gestaltete sich indessen recht schwierig, da der hartnäckige Gegner das unmittelbar westlich angrenzende Dorf Kilbel und die südlich und nördlich ansteigenden Hänge behauptete und von dort die Verbindung nach Münster unter Feuer hielt. Da kam die Artillerie dem bedrängten Detachement zu Hilfe, indem sie den Alpenjägern das Verbleiben in Kilbel unmöglich machte und den Nachbartruppen das vorgehen über die Stoßweier von beiden Seiten beherrschenden Höhen erleichterte. Kilbel wurde am frühen Morgen des 23. besetzt und damit war der Zusammenhang der neu gewonnenen Linie vom Barren- und Kleinkopf über Eichwald bis zum Reichsackerkopf und Sattel hergestellt. Das Ziel fünftägiger Schwerer Kämpfe war erreicht und wieder begann unter Leitung und Beistand der Pioniere die Arbeit mit Beilpicke und Spaten, die in dem unübersichtlichen, Überraschungen begünstigenden Waldbergen ebenso wichtig wie im Felsboden schwierig ist. Was den Gräben an Tiefe fehlt, muß die Höhe durch mühsam aufgetürmte, erdbedeckte Steinmauern gewonnen werden, und an manchen Stellen kann der fehlenden Laufgraben nur die geschickte Führung des Schützengrabens ersetzen. Mancher sorgsam ausgebaute Unterstand der Alpenjäger leistet gute Dienste, nachdem er an der neuen Front verstärkt und vor allem gründlich gereinigt worden ist.
Das Ergebnis der heißen Gefechtstage war außer rund 800 gefallenen Franzosen 600 Gefangene und mehrere Maschinengewehre. Die Beute an sonstigem Material konnte in dem unübersichtlichen Gelände noch nicht abschließend festgestellt werden.
In den Vogesen nahmen wir die feindliche Hauptstellung auf den Höhen östlich Sulzern in einer Breite von zwei Kilometern, sowie den Reichsackerkopf westlich Münster im Sturm … In der Gegend südöstlich Sulzern nahmen wir Hohrodberg … wurden die Orte Hohrod und Stoßweier nach Kampf, der Sattel nördlich Mühlbach im Sturm genommen…“ So lauten die Mitteilungen der Obersten Heeresleitung über die Kämpfe bei Münster. Von denen, die sie lasen, ahnten wohl nur wenige etwas von dem stillen Heldentum unserer Jungen und Alten, die Grenzwacht in den Vogesen halten.

Письма Арутюнова
  10 февраля. Наша рота заступила в сторожевое охранение в дер. Султан-Абад.

Channel: U8 (Stoss) sinks 5 British steamers off Beachy Head until next day, total of 15,049 ts. Branksome Chine (2,026) Oakby (1,976)
U-Boat attack on Folkstone-Boulogne night-packets failed.
Germany sinks US ships Carib & Evelyn & torpedoes Norwegian ship ReginUSA: SS Carib mined and sunk off Borkum Island.
Two wrecked German airmen picked up in North Sea by British trawler.
Entrance to the North Channel, except south of Rathlin Island, closed by British Government. Admiralty proclaimed prohibited area in Irish Channel.
*
Branksome Chine (UK): The collier was torpedoed and sunk in the English Channel 6 nautical miles south of Beachy Head, East Sussex by SM U-8 (Kaiserliche Marine). Her twenty crew survived.
Oakby (UK): The collier was torpedoed and damaged in the English Channel 4 nautical miles east by north of the Royal Sovereign Lightship (UK) by SM U-8. She was taken in tow but sank the next day off Folkestone, Kent. Her twenty crew survived.
Regin (Norway): The cargo ship was torpedoed and sunk in the English Channel off the Goodwin Sands, Kent. Her 23 crew were rescued by a Royal Navy torpedo boat destroyer.
HMT Tern (RN): The naval trawler was lost on this date.
*
The opportunity was taken of refitting the Iron Duke, and the ship remained at Invergordon, in the Cromarty Firth, until February 23rd. It was becoming desirable to give the officers and men of the Battle Fleet some change from Scapa Flow, where there were no opportunities for landing for exercise or recreation, and arrangements were made by which battle, as well as cruiser squadrons should visit Invergordon periodically for this purpose.

The 3rd Cruiser Squadron, with four destroyers, left Rosyth on the 23rd to cover the Fleet minesweepers whilst searching for mines along a projected Fleet track in the North Sea, but, the sea being too heavy for minesweeping, the squadron carried out a patrol instead until the 25th, when the minesweeping operations took place, lasting until the 27th, when the squadron returned to Rosyth.
Berlin, 23. Februar.
Gestern nachmittag 4,45 Uhr ist der englische Truppentransportdampfer „192“ bei Beachy Head durch ein deutsches Unterseeboot zum Sinken gebracht worden

Royal Marines land at Lemnos (see March 7th).

  Петроград. Открыт судебный процесс по делу 5 большевиков депутатов IV Государственной Думы, голосовавших 27.01.1915 г. против военных кредитов правительству (23–26.02.1915 г).
  Февраль, 10 (23). Ленин в Берне принимает участие в первом международном митинге протеста социал-демократов и членов профсоюзов против суда в России над большевистскими депутатами Думы.
  Редакция газеты «Социал-демократ» обратилась к участникам митинга с письмом, в котором выражалась признательность за солидарность в деле протеста «против нового преступления царизма».
«Соц.-дем.», Женева, 1915, № 39, 3 марта; «Ист. арх.», 1960, № 3, с. 118.

Nevada enforces convenient divorce law

Im Osmanischen Reich wird ein Gesetz über die Rechte und Pflichten von Ausländern verabschiedet, das die zuvor bestehende Privilegierung fremder Staatsangehöriger gegenüber Bürgern des Osmanischen Reiches aufhebt.

  Дело о производстве следствия о И.Я. Шере, заподозренном в шпионаже по ложному доносу бывшего разведчика А. Остапчука
  Дело о производстве следствия о Я.Ф. Бризеке и Я. Зеленом, заподозренных в шпионаже

Ники. 10-го февраля. Вторник.
  В 10 час. принял Вельяминова. Погулял, оттепель продолжалась.
  Принял Сухомлинова, затем Фрезе, вернувшегося из шестимесячного плена в Берлине. Завтракал и обедал Саблин (деж.). Сделал с ним хорошую прогулку и затем поработали у башни. В 6 час. принял Сазонова. Читал и окончил все до обеда. Вечером были у Ани в лазарете.

Georges Maurice Paléologue Вторник, 23 февраля.
Германцы продолжают успешно продвигаться между Неманом и Вислой.
Констатируя усталость своих войск и истощение запасов, В.К. Николай осторожно дал мне знать, что он был бы счастлив, если бы французская армия перешла в наступление, дабы остановить переброску немецких сил на восточный фронт. Сообщая об этом желании французскому правительству, я позаботился напомнить, что В.К. Николай, не колеблясь пожертвовал армией генерала Самсонова 29 августа прошлого года в ответ на нашу просьбу о помощи. Ответ таков, какого я и ожидал: генерал Жоффр отдал приказ об энергичном наступлении в Шампани.

Großes Hauptquartier, 23.
Februar. Westlicher Kriegsschauplatz:
Die Festung Calais wurde in der Nacht vom 21. zum 22. Februar ausgiebig mit Luftbomben belegt.
Die Franzosen haben gestern in der Champagne bei und nördlich Perthes erneut, wenn auch mit verminderter Stärke, angegriffen. Sämtliche Vorstöße brachen in unserem Feuer zusammen.
Bei Ailly–Apremont wurden die Franzosen nach anfänglichen kleineren Erfolgen in ihre Stellung zurückgeworfen.
In den Vogesen wurde der Sattelkopf nördlich Mühlbach im Sturm genommen.
Sonst nichts Wesentliches.
Östlicher Kriegsschauplatz:
Ein von den Russen mit schnell zusammen gefaßten neugebildeten Kräften von Grodno in nordwestlicher Richtung versuchter Vorstoß scheiterte unter vernichtenden Verlusten.
Die Zahl der Beutegeschütze aus der Verfolgung nach der Winterschlacht in Masuren hat sich auf über 300, darunter 18 schwere, erhöht.
Nordwestlich Ossowiec, nördlich Lomza und bei Prasznysz dauern die Kämpfe an.
An der Weichsel östlich Plock drangen wir weiter in Richtung auf Wyszogrod vor.
In Polen südlich der Weichsel wurde der Vorstoß einer russischen Division gegen unsere Stellungen an der Rawka abgewiesen.
Oberste Heeresleitung.
Отъ штаба Верховнаго Главнокомандующаго
 Боевыя действия на правых берегах Бобра и Нарева пока всё ещё сохраняют характер отдельных боев.
  Небольшое столкновение было на путях из Гродно в Липск, где наши войска атаковали германцев.
  В боях в районе Оссовца крепостная артиллерия принимала деятельное и успешное участие.
  На путях от Лонжи после упорнаго боя наши войска овладели Едвабно.
  В праснышском районе неприятель наступал значительными силами.
  На путях между Рационжен и Плонском наши войска в результате боев овладели несколькими деревнями, взяв в плен около 500 германцев.
  На левом берегу Вислы мы отразили атаки неприятеля по северному берегу Пилицы и в районе Опушно.
  В западной Галиции неприятель поддерживает сильный артиллерийский огонь.
  Выяснилось, что при атаках к северу от Закличина австрийцы понесли 5-го февраля очень большия потери.
  В Карпатах наши войска овладели высотой у Смольника, что восточнее Лупкова, и отразили повторныя атаки австрийцев. Противник несколько раз подходил на 50 шагов к нашим цепям и каждый раз был вынужден отходить с громадными потерями под нашим огнём.
  Высоту у Козювки в ночь на 7-е февраля германцы вновь безуспешно атаковали четыре раза.
  В районе Вышкова мы овладели высотой, составлявшей существенную часть неприятельской позиции.
  В восточной Галиции, к юго-западу от Станиславова, в районе Красне-Небылов–Перехинско, мы атаковали австрийцев и после упорнаго боя, доходившаго до штыков, отбросили две их бригады, после чего отбили контратаку значительных неприятельских сил. Нами захвачено здесь в плен до 1,500 австрийцев при 20 офицерах и нескольких пулемётах.

Wien, 23. Februar. Amtlich wird verlautbart:
In Russisch- Polen hat sich nichts Wesentliches ereignet.
Unsichtiges Wetter behinderte in Westgalizien die Artillerie- und sonstige Gefechtstätigkeit.
An der Karpathenfront zerschellten russische Angriffe in der gewohnten Weise unter bedeutenden Verlusten des Gegners. 7 Offiziere und 550 Mann wurden gefangen. Die Kämpfe südlich des Dnjestr dauern an. Am Schlachtfeld gelang es den bewährten kroatischen Truppen, im erfolgreichen Angriff die Russen aus mehreren Ortschaften zu werfen, vom Feinde stark besetzte Höhenstellungen zu nehmen und Raum nach vorwärts zu gewinnen.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. v. Hoefer, Feldmarschalleutnant.

Mardi 23 février
Un zeppelin a bombardé Calais. Il a lancé dix bombes et tué cinq civils. Nos batteries ont démoli une pièce lourde installée à Lombaertzyde; nous dispersons des rassemblements entre Lys et Aisne. Les Allemands ont jeté de nouveau des obus sur Reims, qui a souffert. Sur le front Souain–Beauséjour, nous réalisons des progrès, enlevons des tranchées et des bois, et repoussons des contre-attaques. Nous avons fait à l’ennemi de nombreux prisonniers et lui avons infligé de grosses pertes. Notre infanterie et notre artillerie ont pris l’avantage en divers points dans l’Argonne. Nous consolidons nos progrès aux bois de Cheppy, entre Argonne et Meuse, comme aux Eparges (sud de Verdun), où nous avons enlevé la majeure partie des positions ennemies.
En Alsace, où des colonnes allemandes remontant les deux rives de la Fecht (près de Munster) avaient repoussé nos avant-postes, nous avons repris l’offensive et infligé a l’ennemi des pertes considérables.
Un vapeur américain a été coulé par une mine, à proximité de la côte allemande. Le gouvernement des Etats-Unis a prescrit une enquête.
Le bulletin de l’état-major russe explique la retraite des corps qui opéraient en Prusse orientale et qui maintenant sont à leur poste le long de la ligne fortifiée de Pologne.
Un conflit a éclaté à Constantinople, entre Enver bey et Talaat bey.
Le journal Giolittien de Turin, la Stampa, envisage la possibilité de moyens extrêmes pour réaliser les aspirations nationales de l’Italie.

Die Winterschlacht in Masuren ist beendet – bis Ende Februar sollen alle russischen Truppen Ostpreußen verlassen haben. Über den genauen Siegeslohn informiert die Frankfurter Zeitung am 23. Februar 1915
7 Generäle, 100 000 Mann, 150 Geschütze.
Oestlicher Kriegsschauplatz: Die Verfolgung nach der Winterschlacht in Masuren ist beendet.
Bei der Säuberung der Wälder nordwestlich von Grodno und bei den in den letzten Tagen gemeldeten Gefechten im Bobr- und Narew-Gebiet wurden bisher ein Kommandierender General, zwei Divisionskommandeure, vier andere Generäle und annähernd 40000 Mann gefangen, 75 Geschütze, eine noch nicht festgestellte Anzahl von Maschinengewehren nebst vielem sonstigen Kriegsgerät erbeutet.
Die gesamte Beute aus der Winterschlacht in Masuren steigt damit bis heute auf 7 Generäle, über 100 000 Mann, über 150 Geschütze und noch nicht annähernd übersehbares Gerät aller Art einschließlich Maschinengewehren. Schwere Geschütze und Munition wurden vom Feind mehrfach vergraben oder in den Seen versenkt. Es sind gestern bei Lötzen und im Widminner See acht schwere Geschütze von uns ausgegraben oder aus dem Wasser geholt worden.
Die zehnte russische Armee des Generals Baron Sievers kann hiermit als völlig vernichtet angesehen werden.
Neue Gefechte beginnen sich bei Grodno und nördlich Suchawola zu entwickeln.
Die gemeldeten Kämpfe nordwestlich Offowiez und Lomza sowie bei Prasznysz nehmen ihren Fortgang.
In Polen südlich der Weichsel nichts Neues.
Oberste Heeresleitung.
In tagelangen Verfolgungskämpfen haben die siegreichen Armeen Hindenburgs die volle Ernte der Winterschlacht in Masuren eingebracht. Unerhörte Zahlen geben uns jetzt eine Ahnung von dem Umfange der Katastrophe, die eine ganze russische Armee vernichtet hat. Ueber 100 000 Mann sind gefangen, mit ihnen sieben Generäle. In der Schlacht von Tannenberg, wo annähernd gleich starke russische Streitkräfte den Deutschen gegenüberstanden, blieb die Gefangenenzahl noch um einige Tausend hinter der zurück, die uns heute gemeldet wird. Man muß auf Beispiele aus früheren Kriegen zurückgreifen, um die fast ungeheuerliche Größe dieses Geschehnisses zu begreifen. Bei Mukden, wo eine größere russische Armee gegen die Japaner kämpfte als in Masuren gegen die Deutschen, konnte der Sieger etwa 20 000 Gefangene machen; der ganze Feldzug in Ostasien kostete die Russen noch nicht die Hälfte der Gefangenen, die sie in den letzten Tagen in Masuren und darüber hinaus in Russisch-Litauen eingebüßt haben. Daß die blutigen Verluste des Feindes ebenfalls sehr hoch sind, hat uns schon der erste Bericht der Heeresleitung über die Winterschlacht gemeldet; bei der Anlage der Vernichtungskämpfe und der Art des Geländes, das überall mit dichten Wäldern durchzogen ist, wird man kaum zu hoch greifen, wenn man die Zahl der Toten ebenso hoch ansetzt wie die der Gefangenen. Das macht zusammen einen Verlust an Menschen, den auch das „unerschöpfliche“ Rußland nur sehr schwer ertragen kann.
Gewaltig sind auch die Zahlen der Siegesbeute an Kriegsmaterial. Die 150 Geschütze, die unsere Heere den Russen abgenommen haben, scheinen zwar wenig im Vergleich zur Siegesbeute von Tannenberg, wo ein halbes Tausend russischer Feuerschlünde auf der Walstatt liegen blieb. Aber auch hier liegt ein Vergleich mit Mukden nahe, wo die Japaner der damals gewiß reich ausgestatteten russischen Armee im ganzen 53 Geschütze wegnehmen konnten. Die Einbuße an Artillerie, die das russische Heer schon im ersten Halbjahr des Krieges erlitten hat, ist so groß, daß sicherlich nur ein Teil durch die Lieferungen, die aus Japan und Amerika eintreffen mochten, gutzumachen war. Außerdem dürften die Russen unverhältnismäßig große Teile ihres Artillerieparks vor unserer Front im mittleren Polen vereinigt haben. Daß dadurch die artilleristische Ausstattung der einzelnen Armeen viel schwächer wird als sie zu Beginn des Krieges war, ist eigentlich selbstverständlich.
Es ist kaum anzunehmen, daß es den wenigen versprengten russischen Truppen, die sich noch hinter die schützende Njemen-Linie retten konnten, gelungen sei, auch nur einen Teil der Artillerie der zehnten Armee in Sicherheit zu bringen. Die Verhältnisse, die sich während der Flucht und der letzten Verzweiflungskämpfe herausgebildet haben, gehen deutlich daraus hervor, daß die Russen ihre eigenen Geschütze vergruben oder im Wasser versenkten, daß sie selber also an der Hoffnung verzweifelten, noch etwas davon in Sicherheit zu bringen. Der Verlust des ganzen übrigen Kriegsgeräts, das für Deutschland schon seinem materiellen Werte nach einen reichen Gewinn bedeuten dürfte, ist für die Russen nicht minder empfindlich. Ihre eigenen Fabriken und Werkstätten können die Lücken nur zum allergeringsten Teil wieder auffüllen; die wesentlichen Verbündeten Rußlands haben mit ihren eigenen Armeen vollauf zu tun. Die „neutralen“ und die befreundeten Lieferanten aus Amerika und Japan aber verlangen bare Bezahlungen für jedes Stück, das sie herstellen.
Den strategischen Gewinn des Sieges in Masuren einzuschätzen, ist noch nicht möglich. Daß er hinter dem materiellen der Siegesbeute, hinter den wuchtigen Schlägen der Vernichtung nicht zurückbleiben wird, dafür bürgt uns das Genie der großen Früheren unserer Heere im Osten.

Daily Telegraph February 23 1915 Not a day of any great developments on the war front

LONDON — The Germans admit serious setbacks and heavy losses within the last few days. They admit it according to their now well-established code — by useless bombardment of civilians, or the destruction of a monument of architecture. Sometimes it has been a church destroyed, sometimes it has been women and children slaughtered. Sometimes is has been Arras, sometimes is has been Ypres. When everything else fails there is always Pont-à-Mousson. In admitting their recent reverse, the Germans have turned again to Rheims, where there is both a magnificent church to be shelled and plenty of civilians to be killed. This indicates that they regard their latest defeats as unusually serious, and wish to make their admission of them equally so.
The bombardment of Rheims began last night [Feb. 21] and continued to-day. It has been of a severe and damaging character, but the details have not yet been made known, other than that there has been a considerable number of victims. But while at Rheims the Germans are avenging themselves for the past defeat, the French are keeping right on piling up the score in the Champagne valley just to the east. On the Souain-Beauséjour front they have driven the Germans out of a line of trenches and two fortified wooded camps. Two violent counter-attacks were made by the enemy, but the French beat them back, inflicting heavy loss and taking many prisoners. — The New York Herald, European Edition, Feb. 23, 1915

Red Sea: French cruiser Desaix lands marines at Aqaba.
Occupation of Nonidas and Goanikas (German south-west Africa).

Eine Meuterei eines indischen Infanterieregiments in Singapur wird von britischen Truppen unter Mithilfe von japanischen und französischen Marinesoldaten niedergeschlagen. 22 britische Soldaten und 14 Zivilisten werden getötet.
Tags: coca-cola, competition crusade, crime, crony capitalism, history, holy war, marxism, navy, political economy, war economy, Двуглавый, былое и думы, гейжопа, против человечества
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